Aktuelles
Aktuelles und Fotos

Musical der 5. Klasse A + B

"Andersch als die Andere"
Jeder von uns ist einzigartig und jeder hat seine Ecken und Kanten. Um miteinander auszukommen, braucht es die Toleranz, den andern so leben zu lassen, wie er ist. Mit dem Musical «Andersch als die Andere» haben uns die beiden 5. Klassen diese Erkenntnis auf eindrückliche Weise bewusst gemacht. Die Kinder sangen mit viel Freude und Begeisterung und einige mutige Schülerinnen und Schüler glänzten mit einem Solo. Nicht zuletzt durch die überzeugend gespielten Rollen, wurden die Zuschauenden zum Nachdenken gebracht.

Einige Eindrücke finden Sie hier.

 

 

Klassenlager der 5. Klasse A+B vom 21. - 25. August 2017 in Egg SZ

Am Montagmorgen trafen wir uns voller Erwartungen beim Schulhaus. Das Postauto und die Eisenbahn brachten uns über Wildegg, Zürich, Wädenswil, Einsiedeln nach Egg. Das Gepäck wurde für die ganze Reise transportiert. Wir waren sehr froh. Von Egg aus lag nämlich noch ein 45 minütiger Fussmarsch zum Naturfreundehaus Sonnenberg auf 1000 m Höhe vor uns. Beim Anblick des roten Hauses waren wir überrascht. Die Aussicht war fantastisch, sahen wir doch auf der einen Seite den Sihlsee und auf der anderen den Zürich-, den Pfäffiker- und den Greifensee.

Auf der Terrasse assen wir unseren mitgebrachten Lunch. Danach erkundeten wir die nahe Umgebung. Wir entdeckten einen Tischtennistisch und zu unserer grossen Freude einen Töggelikasten, den wir die ganze Woche hindurch fleissig benutzten. Gespannt waren wir auf unsere Zimmer. Es waren Viererschläge, wo wir uns frei verteilen konnten. Nach dem Einräumen unserer Sachen malten wir für die Zimmertür ein Plakat und schrieben unsere Namen hin. Schon bald war Singen angesagt. Unser Hauptprogramm bestand aus dem Einstudieren des Musicals «Andersch als die Andere». Die Rollen hatten wir bereits in der Schule verteilt. Vor dem Nachtessen (Spaghetti mit verschiedenen Saucen) tummelten wir uns auf der Spielwiese. Am Abend gestalteten wir die Vorderseite unseres T-Shirts mit einem individuellen Motiv. Auf der Rückseite malten wir bereits in der Schule das Motto des Lagers. Zum Abschluss des Tages sangen wir ein Lied.

Das Programm des nächsten Tages bestand aus Text und Liedern üben, sowie aus Speckstein und Schwimmnudelbändeli knüpfen. Das Wetter war genial, so dass wir oft draussen werken und üben konnten. «Wetten dass ...» leitete Herr Keusch am Abend. Immer zwei Kinder traten gegeneinander an. Wir hielten uns die Bäuche vor Lachen.

In der Mitte der Woche wanderten wir nach Einsiedeln. Über fein riechende, frisch gemähte Wiesen und durch ein Moor mit seiner dunklen Erde verlief die Wanderung an den Sihlsee. Dort picknickten wir und badeten. Kurz vor zwei Uhr gelangten wir am Ziel an. Auch stiessen hier unsere Köchinnen zu uns. Sie wollten sich die Klosterführung nicht entgehen lassen. Frau Kälin erzählte uns Interessantes über die Gründung des Klosters. Im Innern der Kirche schauten wir die Deckenbilder mit über 1000 Barokengeln an. Das Highlight war, dass wir «Laudate omnes gentes» singen konnten. Wieder am Tageslicht erhielten wir eine von unserer Schulleiterin gespendete Glace. Vielen Dank! Das Postauto führte uns zurück nach Egg, wo wir halt wieder eine Dreiviertelstunde bergauf spazieren mussten. Zum Glück wartete eine kalte Dusche und ein feines Nachtessen auf uns.

Der Donnerstag war noch einmal ein «Arbeitstag». Gegen Abend braute sich ein Gewitter zusammen. Wir konnten die dunkeln Wolken gut beobachten, wie sie langsam den Berg hinaufkrochen. Nun hiess es, schnell die Sonnenschirme versorgen und alle Spielgeräte zu verstauen. Der Wind blies heftig. Wir schafften es vor den ersten Regentropfen im Trockenen zu sein. Zu diesem Naturereignis sangen wir die Lieder des Musicals durch. Am Abend spielten wir Lotto und lauschten einer Bildergeschichte.

Am Freitagnachmittag hiess es Abschiednehmen. Eine tolle, erlebnisreiche Woche ging zu Ende. Am Abend erwarteten uns einige Eltern auf dem Schulhausplatz und freuten sich, uns wohl behalten wieder zurückzuhaben.

Sehen Sie hier die vielen Eindrücke die es in dieser Woche gab.

 

 

 

Schulstart ins neue Schuljahr 2017/18

Unter dem neuen Schulmotto "Met Chopf, Härz und Hand" begrüsste die Schulleiterin Frau Gabriela Huwyler am Montag, 14. August 2017 in der Mehrzweckhalle alle Kinder, Eltern und Lehrer/Innen. Mit gespannten Augen fieberten die 1. Klässler ihrem ersten Schultag entgegen. Bilder dazu finden Sie hier.

 

 

Die 4. Klassen auf der Schulreise

Am Dienstag, 27. Juni 2017 wanderten die Kinder mit ihren Lehrerinnen auf dem Weg der Via Rhenena von Rheinfelden nach Augst. Ein angenehmer Pfad führte dem Rhein entlang, mal hoch oben durch den Wald, mal gerade neben dem Gewässer. Eine fröhliche Schar zog plaudernd Richtung Ziel. Dort wartete nämlich eine herrliche Abkühlung auf sie: ein gemütliches, kleines Schwimmbad. Alle genossen es im kühlen Wasser zu spielen und zu toben. Einige tauchten ihre Füsse ins Rheinwasser und strichen sich Lehm über die Beine. Toll! Auch bot sich hier die Gelegenheit den mitgebrachten Lunch zu essen.

Das Highlight war sicher die folgende Schleusenschifffahrt. Bei der ersten Schleuse wurde das Wasser 5.5 m abgelassen und bei der zweiten in Birsfelden waren es sogar 8.5 m, bis sich das schwere Tor öffnete und die MS Christoph Merian ihre Fahrt fortsetzen konnte. Dies beeindruckte uns sehr. Kleine Fische blieben in Öffnungen liegen und wir riefen ihnen zu: «Springt, springt!»

Mit diesen schönen Erlebnissen gelangten wir mit einem Sonderbus am Abend glücklich in Dintikon an.

Hier sehen Sie einige Fotos von diesem herrlichen Tag.

 

 

Rangverlesung Veloprüfung der 4. Klassen

Am 19. Juni 2017 wurde die Rangverlesung der Veloprüfung, welche die 4. Klassen am 8. Juni 2017 absolviert hat, durchgeführt. Einige Bilder dazu sehen Sie hier.

 

 

Kindergartenreise 2017 Kindergarten 1

Am 19. Juni 2017 begab sich der Kindergarten 1 von Frau Melanie Zeller Richtung Lenzburg auf die Kindergartenreise. Dort wanderten sie den "Buurelandweg" entlang. Am Nachmittag wurden die Kinder mit einer Kutschenfahrt überrascht, bevor sie mit dem Bus wieder zurück fuhren.

Sehen Sie hier wie sich die Kinder an diesem Tag vergnügten.

 

 

Kindergartenausflug nach Lenzburg, KIGA 1 - 3

Einige Impressionen der Kindergartenexkursion vom 15. Juni 2017 nach Lenzburg mit den grossen Kindergartenkindern sehen Sie hier.

 

 

Die 4. Klassen am Aargauer sCool-Cup in Aarau

Froh gelaunt machten sich die 4. Klässler am frühen Morgen des 13. Juni 2017 auf den Weg nach Aarau.
Vom Bahnhof gelangten wir durch verschlungene Gassen in den Schachen, wo der Grossanlass mit 2800 Schulkindern aus dem ganzen Aargau stattfand. Von allen Seiten strömten andere Klassen durch die Kantonshauptstadt. Für uns drängte die Zeit, nahte doch bald der erste Start. Freiwillige aus acht OL-Vereinen des Kantons hatten zwei Parcours ausgesteckt und schauten, dass der Ablauf des ganzen Anlasses reibungslos funktionierte. Beim gelben Sonnenschirm holten wir die Nummern ab und befestigten sie mit einem Gurt. Ein älterer OL-Läufer führte uns zum Start, wo wir die Karte und den Badge erhielten. Es wurde uns erklärt, wie die Karte zu halten ist und wie wir abstempeln müssen. Bald hiess es: 1, 2, 3 und los! In Zweier- und Dreiergruppen sausten wir durch das abwechslungsreiche Gelände. Nach knapp 9 Minuten erreichten die Ersten bereits das Ziel, wo fleissige Helfer Becher mit erfrischendem Rivella verteilten. So nach und nach tröpfelten alle Gruppen verschwitzt ein. Zum Znüni setzten wir uns zufrieden auf die Tribüne der Pferderennbahn. Zur Überbrückung der Zeit bis zum zweiten Start wurden auf dem Areal verschiedene Attraktionen angeboten: Ein Fakir speite Feuer, eine Gruppe zeigte Hip-Hop und animierte zum Mittanzen, drei Spitzensportler verteilten Autogramme, die Lungenliga testete das Volumen der Lunge und viele andere sportliche Aktivitäten. Der Treffpunkt zum zweiten Start war beim roten Sonnenschirm. Von hier begleitete uns ebenfalls ein pensionierter OL-Läufer zum Start. Wir wollten nochmals unser Bestes geben und suchten top motiviert die 18 Posten. Bis alle am Ziel eintrafen, vergingen etwa 20 Minuten. Jetzt freuten wir uns auf die Badi. Unter einem grossen, schattenspendenden Baum breiteten wir die Badetücher aus. Unsere Lehrerinnen sprangen mit uns ins kühle Nass. Wir genossen es, sie mal so richtig anzuspritzen.
Um 15.15 Uhr war die Rangverlesung angesagt. Alle Teilnehmer drängten sich auf und vor die Tribüne. Der Bildungsdirektor Alex Hürzeler dankte den Veranstaltern für ihren grandiosen Einsatz, den Lehrpersonen für ihr Engagement und den Kindern für ihren tollen Einsatz.
Müde, aber glücklich über unsere Leistung und den gefreuten Tag gelangten wir am Abend beim Schulhaus an.

Sehen Sie hier einige Bilder von diesem gelungenen Tag.

 

 

 

Erlebnisbericht über die Schulreise der Klasse 2A und 2B vom 12. Juni 2017

Unsere Schulreise
Wir waren am Flachsee.
Dabei waren Frau Fricker, Frau Stadler, Frau Keller mit Luc und Herr Keusch.
Wir wanderten um den Flachsee.
Wir sahen: Graugänse, Störche, Stockenten, Haubentaucher, Reiherenten, Höckerschwäne, Bachstelzen, einen Kiebitz, Kormorane und Möwen.
Wir waren hungrig...
Als wir bei der Brücke waren, machten wir eine Mittagspause. Wir brätelten Würste, bauten Hütten und spielten.
Frau Hitz brachte eine Überraschung: EIS!
Herr Keusch erklärte uns die Wasserpumpe.
Zum Schluss sahen wir noch Wasserfrösche.

Hier sehen sie, wie die Kinder den Tag genossen haben.

Bericht von Irina, Jaël und Lisa

 

 

Schulreise 5. Klasse

Die 5. Klasse besuchte mit Herr Voellmy am 30. Mai 2017 die "Umweltarena" in Spreitenbach. Einige Fotos von diesem erlebnisreichen Tag finden Sie hier.

 

 

Jugendfest Dintikon 2017

Vom 19. bis 21. Mai 2017 fand das diesjährige Jugendfest unter dem Motto "kunterbunt und farbenfroh" statt.

Schon beim Bereitmachen im Schulzimmer spürte man am Samstag die Aufregung der Kinder und mit leuchtenden Augen kamen sie mit ihren Kostümen aus den Zimmern heraus. Die Sujets der Klassen waren fantastisch und der Umzug durch das Dorf begeisterte sichtlich Gross und Klein.

In der Turnhalle sangen die Kinder mit grosser Freude und Inbrunst ihre Lieder und die Zuhörer liessen sich von der Fröhlichkeit anstecken. Anschliessend sah man auf der Piazza viele  glückliche Gesichter. Nicht nur die Kinder waren von den Spielen begeistert, auch viele Familien genossen offensichtlich den gemeinsamen Spielnachmittag. Diese wunderschönen, gelungenen Tage werden den Kindern und den Besuchern sicherlich lange in Erinnerung bleiben.

Hier sehen Sie einige Impressionen.


 

Die 4. Klassen auf dem Sagenweg

Trotz regenbehangenem Himmel unternahmen die 4A und 4B einen Ausflug nach Waltenschwil. Im Deutsch beschäftigen wir uns momentan mit Sagen, Fabeln und Legenden. Der Sagenweg bot eine willkommene Gelegenheit einige Sagen kennenzulernen. Bei der Waldhütte begrüsste uns Frau Briner, welche uns in die Sagenwelt mitnahm. Entlang von gefertigten Skulpturen unterschiedlicher Künstler gelangten wir zum «Tanzplatz von Zufikon»: Auf einem schwarzen Holzschnitzelring tanzen fünf drei Meter hohe, abstrakte Figuren. Sie wurden mit der Kettensäge aus Eichen- und Lärchenholz gesägt und mit Feuer geschwärzt. Dort erklärte uns die Erzählerin, Merkmale von Sagen, und wie wir selbst eine Sage schreiben können. Mit Icons- und Emoticonswürfeln bestimmten wir Teile, welche zusammen mit einer bestehenden Skulptur eine neue Sage ergaben. In sechser Gruppen stapften wir zu der jeweiligen Sagenfigur. Z.B.: «Hexenmusik im Maiengrün», «Kegler im Uezwiler Wald» oder «Der Stifeliryter». Schnell waren die meisten von uns in ihren Auftrag vertieft. Eine Schülerin meinte: «Hier im Wald habe ich gute Ideen, welche ich prima umsetzen kann.» Bei der «Waltenschwiler Hexe» brauten einige im Hexenkessel einen vegetarischen Wahrheitstrank aus Tannzapfenschuppen, Tannnadeln und Blättern. Das Reiten auf dem Besen bereitete uns riesigen Spass. Hier lasen wir einander auch ein paar gelungene Sagen vor. Zum Abschluss trug uns Frau Briner die Sage dieser Hexe auf theatralische Weise vor. Sie erhielt grossen Applaus.

Anschliessend hatten wir genügend Zeit unsere Würste zu bräteln und im Wald zu spielen. Einige Eindrücke finden Sie hier.

 

 

Projektwoche 2017 in der Schule

Vom 24. bis 28. April 2017 fand die Projektwoche in der Schule Dintikon statt. Für das kommende Jugendfest wurde gebastelt, geklebt und geschrieben. Auch ein Turntag wurde in die Woche integriert.

Sehen Sie hier was die Kinder alles erlebt haben.

 

 

Führung in der Kläranlage am 3. April 2017

Nach dem Besuch der Reservoirs interessierte nun die beiden 4. Klassen auch, was mit dem Abwasser passiert.

Mit Autos gelangten wir zur Kläranlage Falkenmatt. Der Klärmeister Herr Bruno Zobrist führte uns an diesem schönen Frühlingsmorgen durch die Anlage. In vier Gläsern sahen wir zum Anfang wie sich das verschmutzte Wasser durch die Reinigungsanlagen verändert. Gespannt lauschten alle den Ausführungen. Uns wurde aufgezeigt, wieder mehr zu überlegen, was wir den Abfluss hinunterspülen. Mit guten Vorsätzen verliessen wir diesen nicht nur wohl riechenden Ort.

Einige Bilder finden Sie hier

 

 

Mit dem Brunnenmeister unterwegs

Herr Bruno Annen führte die beiden 4. Klassen zu den Reservoirs der Gemeinde.

Zuerst wanderte die Gruppe bergwärts zur Brunnenstube in der Nähe der Pirolhütte. Wer sich getraute, stieg die Leiter in den engen Schacht hinunter. Dort plätscherte das saubere Quellwasser aus vier Rohren in zwei Becken. Weiter gings zum Reservoir «Brüggem». Dort wurde gerade eine Kammer gereinigt, so dass es möglich war, diese zu betreten. Aber nur unter der Bedingung, blaue Plastikfinken über die schon ziemlich schmutzigen Schuhe zu ziehen. Gespannt folgten die Kinder den Erklärungen des Brunnenmeisters. Nach dem Znüni stürmten die Kinder noch zum Reservoir «Riedli». Beeindruckend war die Menge des Wassers in diesen beiden Kammern. Herr Annen zeigte auf, wie viel Wasser für den täglichen Gebrauch benötigt wird. Er appellierte an die Kinder, vernünftig mit dem kostbaren Gut umzugehen. Als Abschluss dieser interessanten Führung tranken alle einen Schluck des gesunden Quellwassers. Sehen Sie hier einige Impressionen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Brunnenmeister von Dintikon!

 

 

Leseabend der Primarschule Dintikon vom 16. März 2017

Freudig stürmten die SchülerInnen der 1.- 6. Klasse um halb sieben Uhr, die mit dicken Matten und farbigen Kissen belegte Turnhalle. Jedes Kind suchte sich ein Plätzchen und richtete sich gemütlich ein. Bald war es mucksmäuschenstill und die Kinder waren in ihre mitgebrachten Bücher vertieft. Draussen dunkelte es ein. Gespenstisch leuchteten die Taschenlampen auf. Ungefähr 150 Kinder lasen friedlich nebeneinander. Bevor die in klassengemischten Gruppen zu den einzelnen Lehrpersonen wechselten, erhielten die Kinder ein Balisto oder einen Apfel und ein Getränk.

An der Unterstufe wurde die Geschichte vom Käpten Knitterbart erzählt, einmal vom Piratenkäpten persönlich, das andere Mal mit projizierten Bildern auf dem Visualizer und illustriert mit verschiedenen Piraten-Materialien. Zwei Lieder mit Ukulele begleitet, ertönten aus vollen Kehlen. In einer gemütlichen Sitzwiese aus farbigen Kissen erlebte eine andere Gruppe das Bilderbuch «Malwine in der Badewanne». Begeistert verfolgten die Kinder die lustigen Bilder zur spannend vorgelesenen Geschichte.

An der Mittelstufe gaben zwei Lehrpersonen eine Geschichte von 7 Hexen zum Besten. In verdunkelten Räumen bei Kerzenschein lauschten die SchülerInnen der gruseligen Erzählung. Lustige Gedichte von Franz Hohler und Sprachspielereien von Joachim Ringelnatz brachten die Kinder bei zwei weiteren Lehrpersonen zum Lachen. Das Zitat: «Lesen ist das Trinken von Buchstaben mit den Augen» regte die SchülerInnen zum Philosophieren an.

In der Hoffnung durch diesen tollen Anlass die Freude am Lesen wieder etwas geweckt zu haben, entliessen die Lehrpersonen ihre SchülerInnen in die Nacht.

Einige Eindrücke finden Sie hier.

 

 

VORTRAG am Mittwoch, 8. März 2017 um 20.00 Uhr
Kinder mit LRS (LEGA) im Fremdsprachenunterricht - Was können wir als Eltern tun?

Diagnostik, Therapie und Lösungsmöglichkeiten für Kinder mit sprachlichen Lernschwierigkeiten.

Hier finden Sie den Flyer dazu.

 

 

Ausflug in die Pirolhütte der 2. Klassen

Am Freitag, 27. Januar 2017, machten sich die beiden 2. Klassen gemeinsam auf den Weg zur Pirolhütte. Dort erwartete sie bereits ein wärmendes Feuer. Dominik und André Keusch hatten dafür gesorgt, dass die Kinder nicht frieren müssen. Nach einer kurzen Stärkung machten sich die Kinder der 2. Klasse A zusammen mit Herr Keusch auf den Weg zum Eulenparcours durch den Wald. Die Kinder der 2. Klasse B durften rund um die Hütte spielen. Nach einer warmen Wurst und etwas zu trinken wurde gewechselt. Die Zeit verging wie im Flug. Zum Abschluss gab es Lebkuchen und warmen Punsch der die Kinder für den Rückweg ins Schulhaus stärkte. Es war ein gelungener und friedlicher Abschluss des Semesters.

 

Hier sehen Sie einige Impressionen dazu.

 

 

Neujahrsturnier 2017 der Mittelstufe

Am Dienstag, 10.1.2017 fand an der Mittelstufe ein Neujahrsturnier statt. Am Vormittag spielten die 4. – 6. Klässler in gemischten Gruppen gegeneinander. Es waren insgesamt neun Gruppen, welche in der Turnhalle Basketball spielten und in der Mehrzweckhalle Unihockey. Jede Gruppe bestritt neun Matches. Es wurde engagiert und fair gespielt. Nicht nur den Kindern hat dies grosse Freude bereitet, sondern auch den Lehrpersonen. Die Spiele waren spannend. Den ersten Rang belegte die Gruppe «The first group», den Zweiten die Gruppe «Namenlos» und der dritte Platz ging an die Gruppe «Detlefs». Wir gratulieren ganz herzlich.

Wir danken den Kindern, Lehrkräften und Helfern für Ihren Einsatz und freuen uns bereits auf den nächsten sportlichen Anlass. Hier einige Impressionen zu diesem tollen Morgen.

Einige Eindrücke dazu finden Sie hier.

 

 

Ausflug nach Aarau 5. Klasse

Sehen Sie hier einige Impressionen der Exkursion nach Aarau.

 

 

Vorbereitungswoche fürs Adventsfenster im Kindergarten

Vom 21. bis zum 25. November 2016 bereiteten die Kindergartenkinder ihr Adventsfenster vor. Während dieser speziellen Woche, in der die Kinder der drei Kindergärten gemischt wurden, durften sie selbst in die Rolle eines Weihnachtwichtels schlüpfen und bei den Weihnachtsvorbereitungen helfen. Die Kinder merkten schnell, dass das Leben eines Wichtels anstrengend ist. Denn es gibt immer eine Menge zu tun. So halfen die Kinder fleissig mit beim Guezli backen, Tannenbaum-schmuck basteln, Wunschzettel sortieren und Geschenke einpacken. Am Freitag waren die Kinder ziemlich erledigt von der anstrengenden Woche. Aber es hat sich gelohnt. Am 7. Dezember dürfen wir unser Wichtelhaus bei der Adventsfenstereröffnung präsentieren. Wir freuen uns auf viele Besucher.

Hier finden Sie einige Bilder zu der Vorbereitungswoche.

 

 

Nachtwanderung der Mittelstufe am 8. November 2016

Seengen-Tanzboden-Dintikon

Eine warm gekleidete, gut gelaunte Kinderschar bestieg am Dienstagnachmittag mit ihren Leitern den Bus nach Seengen. Via Lenzburg gelangte die Gruppe nach fast einstündiger Fahrt dort an. Die Wanderung führte zuerst durch Wohngebiete bergauf. Bald gelangten wir aber aufs offene Feld und genossen den Blick auf den Hallwilersee. Am gegenüberliegenden Seeufer flackerten erste Lichter auf. Unser Ziel war die Waldhütte «Tanzboden». Es dunkelte immer mehr, so dass die zahlreichen Taschenlampen in Gebrauch kamen. Wir stiegen höher und erreichten den Wald, wo auch bereits Schnee lag. Die Kinder freuten sich und schossen erste Schneebälle. Als wir den «Tanzboden» erreichten, loderten bereits zwei Feuer. Der Schulpflegepräsident, Herr Stephan Rauch, hatte alles zum Bräteln vorbereitet. Genial! Einige Kinder erhofften sich Wärme und stürmten die Hütte, andere suchten draussen einen Platz am offenen Feuer. An beiden Feuerstellen brutzelten bald viele Bratwürste und Cervelats, welche nachher mit Genuss verzehrt wurden. Die verbleibende Zeit benutzten die Kinder zum Spielen rund um die Hütte. Taschenlampen wurden so platziert, dass sie mit dem «Affenschwanz», ein vom Baum herunterhängendes Seil, schwingen konnten. Obwohl die Schaukel voll Schnee war, wurde auch sie rege gebraucht. Kurz vor acht Uhr machten wir uns für den steilen Rückweg bereit. Von 700 m. ü. M. ging es hinunter auf 450 m. Der Schnee wurde nochmals ausgekostet. Unterwegs stimmten einige Kinder bekannte Lieder an. Beim Schulhaus wurden die Kinder von ihren Eltern erwartet und nach Hause begleitet.

Einige Impressionen von diesem ereignisreichen Ausflug sehen Sie hier.

 

 

Lichterumzug

Bei kaltem Wetter fand auch dieses Jahr der traditionelle Räbeliechtliumzug durch Dintikon statt.

Die Kindergartenkinder schnitzten schöne Räben und die 1.- bis 3.-Klässler kreierten farbenfrohe Laternen, die sie mit Stolz dem Publikum vorführten. Einige Bilder dazu sehen Sie hier.

 

 

Kerzenziehen

Dieses Jahr durften die 1., 3. und 6.Klässler am Kerzenziehen, welches wie jedes Jahr vom Verein Rägeboge organisiert wurde, teilnehmen. Eindrücke dazu finden Sie hier.

Im Namen aller Schülerinnen und Schüler bedankt sich die Schule Dintikon ganz herzlich beim Verein Rägeboge für die Organisation des immer beliebten Anlasses.

 

 

Träume von elektrischen Schafen

Die 4. Klassen besuchten am 31. Oktober dieses futuristische Theater in der Tuchlaube in Aarau.

Für Kinder ist Zukunft die Zeit, in der alles möglich ist. Drei junge Künstler greifen diesen spielerischen Impuls auf und versetzen die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer per Knopfdruck in die Welt von morgen. Die Aarauerin Cornelia Hanselmann und ihr internationales Team realisieren eine Inszenierung, die eine poetische Zeitreise in kindliche Bild- und Gedankenwelten mit Live-Musik, merkwürdigen Robotern und faszinierenden Bildern unternimmt.

«Träume von elektrischen Schafen» handelt vom Fantasieren über unsere Welt in der Zukunft. Das Stück erzählt von der Neugier und dem Wunsch, in die Zukunft zu reisen, und schaut mit einem Augenzwinkern auf Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Maschinen und Technik. Können Roboter träumen? Gibt es auch Dinge, die sich durch Maschinen nicht kopieren lassen? Und wenn es keine Maschinen mehr gäbe, und wir uns wieder ganz auf uns selbst und unseren Körper verlassen müssten, welche Möglichkeiten zeigten sich dann?

Die Theaterpädagogin Nina Curcio besuchte die SchülerInnen im Schulhaus und führte sie ins Stück ein. Jedes Kind erhielt für die Aufführung verschiedene Beobachtungsfragen. Z. B.: Was erfährst du über die Personen Alex und Nell? Wen treffen sie auf ihrer Reise an? Wie sieht die erste Welt aus? Warum ist diese Welt aus der Zukunft? Was tragen die Figuren für Kostüme? Mit welchen Gegenständen spielen die Figuren? Wie wird die Sprache eingesetzt?

- Einige Antworten und Meinungen von SchülerInnen:

- Der grosse Roboter, der sprechen konnte, war speziell. Die kleinen Roboter waren aus alten Büchsen gebastelt.

- Toll war der grosse Roboter! Die 3. Welt habe ich nicht verstanden.

- Das blinkende Licht hat mir gefallen. Die Schauspieler hätten mehr reden sollen.

- Ich fand es super, wie sie in die Zukunft gereist sind.

- Die einen Roboter bewegten sich selbst. Einer hatte einen Puppenkopf und Plastikhundebeine, das fand ich lustig.

- Die Verkleidung der Schauspieler gefiel mir. In der 1. Welt trugen sie blaue Anzüge, in der 2. waren sie Roboter und in der
  3. trugen sie Blätter, Blumen und Federn.

- Der Dinosaurierroboter konnte Befehle ausführen und den Kopf bewegen. Das Backflipmädchen fand ich lustig.

- Ich fand es zu oft langweilig. Es wurde gesagt, es gäbe einen Live-Musiker, aber diese Musik war mich anders. Die 1. Welt
  fand ich o.k., aber nicht umwerfend. Die 2. Welt fand ich toll, witzig und spannend. Die 3. Welt war eigen und nicht si toll.
  Insgesamt gebe ich dem Theater die Note 4,7.

- Ich fand das Theater sehr schön. Was ich nicht so toll fand, waren zwei Welten. Dort verstand ich nicht so richtig, was sie
  bedeuten. Doch die Schauspieler machten es recht gut.

 - Das Theater war für mich spannend und toll, besonders die 2. Welt mit den Robotern. Es dauerte zu lange, bis Alex und  
   Nell alles abgebaut hatten. Aber das ganze Stück war schon cool.

- Alex und Nell waren witzig, vor allem als Nell mit dem elektrischen Schaf kam. Die Roboter waren am tollsten.

Einige Eindrücke dazu finden Sie hier.

 

 

Pausenapfel-Aktion

Vom 17. - 28. Oktober 2016 wurden, in den grossen Pausen, wieder saftige Äpfel verteilt. Die beliebte Aktion fand wieder regen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern. Sehen Sie hier einige Bilder dazu.

 

 

Information zu den Sanierungsmassnahmen

Die im Schreiben vom 21. Oktober erwähnten Dokumente finden Sie unter folgenden Links:

- Information an die Schulen Sanierungsmassnahmen 2017 im Bereich Volksschule
- Resolution

 

 

Kartoffel - Festessen der 4. Klasse A+B

Als Abschluss des Realienthemas trafen sich beide 4. Klassen zu einem gemeinsamen Kochen und Essen. In Gruppen wurden verschiedene Kartoffelgerichte zubereitet. Gut gelaunt schälten die einen Gschwellti und schnitten sie in Stücke für Kartoffelsalat, andere schnipselten sie für eine Kartoffelpizza oder raffelten sie für eine feine Rösti. Rohe Kartoffeln wurden geschält und von Hand in Streifen geschnitten oder durch die Pommesmaschine gepresst. Eine Gruppe deckte die Tische im Gemeindesäli. Bald konnten die gluschtigen Gerichte mit Wienerli zusammen genossen werden. Auch das Aufräumen fand gemeinsam statt. Alle halfen fleissig mit. In kurzer Zeit war die Küche wieder in Ordnung. Ein gelungener Anlass, der den Kindern in bester Erinnerung bleiben wird.

Wie die feinen Kartoffelgerichte ausgesehen haben, zeigen wir Ihnen hier.

 

 

Besuch der 4. Klasse A+B auf dem Kartoffelfeld von Bauer Süss

Das Realienthema der 4. Klassen im ersten Quartal lautete: Die Kartoffel. Da wurde natürlich auch die Kartoffelernte besprochen. Ganz in der Nähe des Schulhauses erntete Bauer Süss seine Kartoffeln. Nun packten wir die Gelegenheit, einen Vollernter in Natura zu betrachten. Alle Kinder durften auf die Maschine steigen und sehen, wie sie funktioniert. Eindrücklich war, wie eine grosse Menge Kartoffeln auf einem Förderband in Holzkisten auf einen Anhänger gelangten. Auf dem Feld entdeckten die Kinder lustige Formen von Kartoffeln. Mit voll gestopften Hosensäcken und Jackentaschen kehrten sie in ihre Schulzimmer zurück. Einige Bilder dazu sehen Sie hier.

 

 

Partnerklassenanlass 4. Klasse A+B und 1. Klasse

Eine fröhliche Schar mit grossen und kleinen Kindern traf sich an einem Morgen auf der Holzbrücke. Als Begrüssungslied sangen alle miteinander: «Mini Farb und dini, das get zäme zwee». Gemütlich spazierten die Kinder nachher zum Sportplatz. Dort setzten sich die Erstklässler zu ihren Gottis oder Göttis der 4. Klasse, die sie schon bei der Schuljahreseröffnungsfeier kennengelernt hatten. Noch einmal gaben die Kinder mit dem Lied ihrer Freude Ausdruck. Nun erhielten die Kleingruppen die Aufgabe mit Strassenkreide etwas Verbindendes auf dem Pausenplatz zu zeichnen. Begeistert malten die Kinder tolle Gebilde auf den Boden und freuten sich über die gemeinsame Aktion. Hier sehen Sie einige Eindrücke.

 

 

Exkursion 5. Klasse

Die 5. Klasse besuchte mit Herr Voellmy am 13. September 2016 den Legionärspfad in Windisch. Einige Fotos von diesem erlebnisreichen Tag finden Sie hier.

 

 

Sporttag der Unterstufe Dintikon

 

Am Montag, 12. September 2016 begab sich die Unterstufe der Schule Dintikon mit dem Bus nach Villmergen. Von dort ging es sportlich weiter. Gemeinsam liefen die Schüler/Innen über den „Prinzessinnen-“ oder den „Räuberweg“ durchs Chriesiloch zum Bergmättli. Hier verbrachten die Dintiker Schüler/Innen den Vormittag. Es wurde eifrig geklettert, getobt, rumgerannt, sogar Hütten und Brücken wurden gebaut. Das alles gab Hunger und Durst. Der Grillrost war im Nu mit vielen leckeren Würsten überfüllt. Nach dem Mittagessen marschierten die 2.- und 3.-Klässler zurück nach Dintikon. Die erschöpften 1.-Klässler durften mit dem Bus nach Hause fahren. Es war ein erlebnisreicher und sonniger Sporttag, welchen wir alle genossen. Hier sehen Sie einige Impressionen dazu.

 

 

Schulsport Tennis Club Wohlen Niedermatten

Hier finden Sie die Anmeldung für die Wintersaison 2016/17.

 

 

Schulstart für das Schuljahr 2016/17

Am Montag, 8. August 2016 war es für die 1.-Klässer soweit. um 9.00 Uhr wurden sie in der Mehrzweckhalle mit einer musikalischen Begrüssungsfeier von allen Kindergarten und Schulklassen empfangen. Wir wünschen ihnen eine spannende und lehrreiche Zeit an der Schule Dintikon.

Fotos dazu finden Sie hier.

 

 

ElternAlltag Workshopreihe im 3er Paket

„ElternAlltag“ 2. Workshop-Reihe für Eltern von 5- bis 10-jährigen Kindern. Die Workshops bauen aufeinander auf und sind ein 3er Paket. Durchgeführt werden die Workshops an folgenden Daten:
1. November 2016, 15. November 2016 und 29. November 2016

jeweils 19.00 – 21.00 Uhr in Dintikon im Gemeindesäli (1. und 15.11.2016) / Vereinssaal (29.11.2016)

Eine detaillierte Beschreibung und den Anmeldetalon finden Sie hier.

Es dürfen auch Eltern aus anderen Gemeinden an diesen Workshops teilnehmen.

 

 

Zirkusvorführung Kindergarten 1

Manege frei!! Frau Melanie Zeller hat mit den 6-jährigen Kindergartenkinder zum Abschluss des Schuljahres eine Zirkusshow einstudiert. Die Aufführung fand am Dienstag, 21. Juni 2016 statt. Sehen Sie hier die glücklichen Gesichter der stolzen Kinder.

 

 

Waldschule - Steinzeit der 3. Klassen 7. Tag

Unglaublich, was diese Dintiker Mütter und Grossmütter an einem Abend leisten können! Die Kinder stehen heute Morgen so frisch, sauber und trocken angezogen bereit, als hätte der Lehmrausch von gestern gar nicht stattgefunden. Da müssen sämtliche Waschmaschinen heiss gelaufen sein! Gut gerüstet machen wir uns also zum letzten Mal auf den Weg in die Waldschule. Wir machen uns Gedanken über den Nutzen und die Bedeutung der riesigen, aufgerichteten Steine auf den Bildern, welche uns Frau Fellmann zeigt. Sie könnten dazu gedient haben, die Götter wohlwollend zu stimmen, vermuten wir. Und so machen wir uns heute daran, uns auszudenken, wie sich die Menschen vor tausenden von Jahren ihre Götter vorgestellt haben könnten und wie sie sie verehrt, sie um etwas gebeten oder ihnen gedankt haben könnten. Mit Feuereifer machen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen an die Arbeit. Sie bauen und basteln, üben Theater und Tänze ein und Frau Carroni erzählt und zeigt uns, wie noch heute in einigen Kulturen geräuchert wird. Schliesslich gehen wir alle miteinander von Gruppe zu Gruppe und erleben eine Vielfalt von Zeremonien und Ritualen. Zum letzten Mal sitzen wir ums Feuer und essen gemeinsam unser Mittagessen, bevor wir uns verabschieden und zum Schulhaus zurückmarschieren. Hier sehen Sie die letzten Bilder von der Waldschule.

Es gibt aber noch zu tun! Unsere Forscherhefte werden in den nächsten Tagen noch fertig geschrieben und gestaltet und für unsere Präsentation am nächsten Donnerstag gibt es auch noch einiges vorzubereiten. Schliesslich wollen wir den Eltern und anderen Interessierten zeigen, was wir alles erlebt und gelernt haben. Deshalb heisst es am nächsten Donnerstag um 17.30 vor dem Alten Schulhaus: Herzlich Willkommen in der Steinzeit!

 

 

Waldschule - Steinzeit der 3. Klassen 6. Tag

Das Wetter meint es heute wieder weniger gut mit uns. Das Blätterdach des Waldes schützt uns zwar ziemlich gut vor dem Regen, aber trotzdem sind Boden und Materialien feucht und nass. Das hält uns aber nicht von der Arbeit ab. Zum Karden und Spinnen, Lederbeutel nähen, Feuern, Kochen und Häuserbauen kommt eine neue Idee dazu. Einige Kinder waren am Sonntag in Beinwil am See an der Pfahlbauer-Veranstaltung zum Tag des UNESCO-Weltkulturerbes, welche von der Kantonsarchäologie, dem Museum Burghalde in Lenzburg, Max Zurbuchen von der Steinzeitwerkstatt und den Hallwilersee-Rangers durchgeführt wurde. Dort erhielten sie nicht nur Informationen über die Seeufersiedlung, die dort vor ca. 6‘400 Jahren stand, sondern konnten auch vieles selber sehen oder gar ausprobieren: Pfeilbogen schiessen, Feuer schlagen, ein Holzstück mit Steinen bearbeiten oder Schnüre aus Brennnesseln herstellen. Solche Schnüre wollen nun einige auch in der Waldschule machen. Unter der Anleitung zweier kompetenter „Experten“ ziehen sie vorsichtig die zähen, langen Fasern von den Stielen, rollen sie etwas mit den Handflächen und drehen sie schliesslich zu Schnüren zusammen. Auch an den Häusern wird fleissig weitergearbeitet. Es sind noch nicht alle Wände mit Lehm verstrichen. Einige fleissigen Arbeiterinnen und Arbeiter holen also mehr Lehm aus dem Bach, während andere damit beginnen, das Dach mit den Strohbündeln zu decken. Voller Eifer sind die Kinder dabei und verschiedene wollen, kaum haben sie zu Mittag gegessen, mit der Arbeit weiterfahren. Bald entdecken sie, dass es sich auf dem lehmigen Abhang auch ganz schön rutschen lässt. Es dauert nicht lange und die Kinder sind von Kopf bis Fuss voller Lehm und wir müssen am Ende eifrig schrubben, bis die eigentliche Farbe der Regenjacken, -hosen und Schuhe und auch das eine oder andere Gesicht wieder zum Vorschein kommt. „Statt Goldrausch in Alaska, Lehmrausch in Dintikon“, dieser Spruch eines Schülers fasst diesen Spass sehr prägnant zusammen! Der anhaltende Regen, die feuchten Spuren der Schlammschlacht und die überhaupt nicht sommerlichen Temperaturen bringen uns dazu, unsere Zelte heute etwas früher als geplant abzubrechen und wir kehren für die Nachmittagsstunden ins trockene Klassenzimmer zurück. Vor dem Schulhaus lassen wir derweil einen Riesenhaufen nasser und dreckiger Kleider und Schuhe zurück. Entschuldigung, liebe Eltern!

 

 

Schulreise Kindergarten 1

Am 14. Juni 2016 besuchten die Kinder des Kindergarten 1 im Rahmen der Kindergartenreise das Schloss Lenzburg. Nach der kurzen Busfahrt wanderten wir Richtung Schloss. Unterwegs machten wir bei einem Spielplatz eine Pause. Einige Kinder packten sofort ihr Znüni aus, andere verbrachten die Zeit lieber mit Spielen. Der Spielplatz bestand aus verschiedenen Holzhäusern, welche uns in die Ritterzeit zurückversetzten. Sie waren angeschrieben mit Ritterhaus, Wachturm, Schmiede, Waschhaus und Ähnlichem.

Als wir beim Schloss ankamen und die Zugbrücke überquerten, stiegen wir zuerst auf einer engen Wendeltreppe ganz nach oben. Dort bewunderten wir die weite Aussicht und betrachteten die Schiessscharten. Danach schauten wir uns den Schlosskerker an. Ein Wächter schlief vor seinem Essgeschirr. Durch einen kleinen Eingang konnten wir die Zelle betreten und die Kritzeleien der Gefangenen in der Mauer betrachten. Nur ein klitzekleines Fenster mit Gitterstäben gab es. Demensprechend ungemütlich und dunkel war der Raum. Einige Kinder waren sichtlich erleichtert, als wir ihn wieder verliessen. In einem Raum konnten die Kinder ein Schattentheater sehen, bei dem die tapferen Ritter gegen einen Drachen kämpften. Gleich daneben war auch Fauchi, der Schlossdrachen, der uns mit lautem Knurren begrüsste. Schliesslich besuchten wir noch den Schlossbrunnen. 51m tief ist er. Die Kinder entdeckten schnell, dass beim runterrufen ein Echo entsteht. Dann schütteten wir mit einem Eimer Wasser in den Brunnen. Der Aufprall des Wassers war nach einer längeren Verzögerung laut zu hören. Die Kinder waren fasziniert von dem Phänomen und forderten mehrmalige Wiederholung.

Nach dem Mittagessen besuchten wir das Kindermuseum im Schloss. Dort konnten sich die Kinder beim Spielen ins Thema vertiefen. Eine riesige Garderobe mit Kleidern und Gewändern lud die Kinder zum Verkleiden ein. So schlüpften sie in die Rollen von Rittern, Königen und Prinzessinnen. Sie spielten Rollenspiele in der Schlossumgebung, bastelten Kronen und ritten auf den Schaukelpferden. So ging die Zeit rasend schnell vorbei und es wurde Zeit uns auf die Rückreise zu machen. In unserer Erinnerung bleibt ein spannender Tag mit sehr viel Wetterglück. Hier einige Bilder dazu.

 

 

Partnerklassenevent 6. Klasse A und 1. Klasse B

Die Klasse 6a hat mit ihrer Partnerklasse, der 1b,  eine gemeinsame Turnstunde verbracht, in der sie einen Parkour absolviert haben. Zusammen mussten sie klettern, springen und hüpfen. Jeder Posten wurde in 2-er Teams ausgeführt (Göttikind /Gottikind und Götti/Gotti). Am Schluss haben die Erstklässler den  Sechstklässlern eine Vorführung vorgeturnt, die sie in den Wochen davor sehr fleissig geübt hatten. Wie beispielsweise  Pedalo fahren oder von Schwedenkasten runter auf Matten springen. Die Sechstklässler waren sehr begeistert über die tollen Kunststücke... BRAVO!!

Sehen Sie hier wie sich die Kinder vergnügten.

 

 

Schulreise 6. Klasse A

Hier sehen Sie einige Impressionen der 2-tägigen Schulreise vom 6. und 7. Juni 2016 der 6. Klasse A.

 

 

Waldschule - Steinzeit der 3. Klassen 5. Tag

Was für ein schöner, heisser Tag! Da ist es im kühlen Wald angenehm. Wir singen unser neues Stein-Lied und machen uns dann an die Arbeit.

Die Häuser müssen weiter gebaut werden. Heute holen wir Lehm aus dem Bach, kneten und vermischen ihn mit Stroh zu einer festen Masse, mit der wir die geflochtenen Wände bestreichen. Eine zweite Gruppe macht sich schon an die Vorbereitungen fürs Dach. Wir binden Strohbündel zusammen, mit welchen wir dann das Dach decken können. 40 schaffen wir. Mit 100 rechnen wir für ein Hausdach. Die Arbeit wird also auch nächste Woche noch weitergehen.

Zum Mittagessen gibt es heute ein Dinkelotto. Die gestrige Kochmannschaft hat die Dinkelkörner eingeweicht und heute werden sie zusammen mit Rindfleischstücken, Rüebli und Erbsen gekocht. Es schmeckt vorzüglich! Ausserdem spinnen und nähen wir fleissig weiter und stellen wieder Salbe her.

Als wir uns nach dem Mittagessen auf den Heimweg machen, ziehen schon die ersten Wolken auf. Zum Glück schaffen wir es noch vor dem Gewitter nach Hause.

Hier sehen Sie einige Eindrücke vom 5. Tag.

 

 

Exkurison 5. Klasse

Am 3. Juni 2016 besuchte die 5. Klasse mit Frau Zemp im Zusammenhang mit dem Realienthema Kanton Aargau das Naturama und die Meyersche Stollen. Es war ein sehr spannender und vielseitiger Morgen. Wir danken Frau Canay für die Führung durch die Stollen. In den Stollen war es leider zu dunkel für Fotos aber hier finden sie trotzdem einige Impressionen zu diesem Morgen.

 

 

Schul- und Hausordnung

Die neue Schul- und Hausordnung (gültig ab 1. August 2016) finden Sie ab sofort unter der Rubrik "Dokumente".

 

 

Waldschule - Steinzeit der 3. Klassen 4. Tag

Morgens früh liegen die Nebel im Tal, aber als wir uns auf den Weg machen, lichten sie sich langsam und bald schon wird es sonnig und warm. Nach einem Stein-Lied besprechen wir nochmals, was wir schon über die Alt- und die Jungsteinzeit wissen. Dabei beobachtet uns ein Buntspecht, der nicht weit von unserem Kreis an einer Buche herumturnt. Eine Treibjagd soll uns so richtig zum Erwachen bringen und dann machen wir uns wieder an die Arbeit.

Wie immer muss Feuer gemacht und das Essen vorbereitet und gekocht werden. Heute wird der Topf bis auf den letzten Rest ausgekratzt: Es gibt Hirsebrei mit gedörrten Preiselbeeren und Kirschen – mit Nüssen dekoriert, ein feiner Dessert!

Da uns wahrscheinlich irgendwelche Barbaren unseren Webrahmen verschleppt oder gar verbrannt haben, muss die Webarbeit warten. Stattdessen machen wir uns daran, die frisch geschorene und noch etwas fettige Schafwolle zu karden und mit der Handspindel zu spinnen. Ganz schön schwierig, so ein gleichmässiges Garn zu spinnen! Aus ausgekochten Hühnerknochen fertigen wir Nadeln an. Mit diesen nähen wir Lederbeutel.

Die Gerüste der Häuser stehen zum Glück noch. Heute werden die Wände geflochten. Dazu brauchen wir sehr viele dünne und biegsame Ruten. Unsere Leute müssen den Wald durchstreifen und finden es gar nicht so einfach, genügend passende Zweiglein zu finden.

Auch heute dokumentieren wir, was wir gemacht, wie wir das gemacht und was wir dabei gelernt haben. Die Forscherhefte füllen sich mit Erlebtem, Erfahrenem und Gelerntem – ein wahrer Schatz! Vor lauter Schreiben, Zeichnen, Nähen, Schaukeln, Verstecken Spielen, Lehm kneten und vielem anderen, vergessen wir schliesslich fast die Zeit.

Finden Sie hier einige Bilder der heutigen Impressionen.

 

 

Schulreise der 1. Klasse A + B in den Wildpark Roggenhausen in Aarau

Am Donnerstag, 26. Mai 2016 strahlte die Sonne am Himmel und wir durften eine wunderbare Schulreise erleben.

Mit Bus und Zug reisten wir von Dintikon nach Aarau. Vom Bahnhof aus führte uns unser Weg durchs Zelgli-Quartier bis zur Echo-Linde. Dort machten wir Rast, assen unser Znüni und die Kinder tobten sich auf dem Spielplatz aus. Danach ging es durch den Wald weiter bis zum Tierpark Roggenhausen.

Dort angekommen verteilten sich die Kinder rund um den Grillplatz. Sie beobachteten die Steinböcke und Murmeltiere, suchten die versteckten Marder, streichelten die Pferde oder testeten ihre Kletterkünste im Wald. Nach dem Mittagessen durften die Kinder die verschiedenen Tiere im Park füttern, Autöli und Karussell fahren, Glacé essen und weitere Kletterwege erkunden.

Viele strahlende und zufriedene Kindergesichter begegneten uns an diesem schönen, friedlichen und erlebnisreichen Tag. Enige Eindrücke davon sehen Sie hier.

 

 

Waldschule - Steinzeit der 3. Klassen 3. Tag

Endlich! Die Eiszeit ist vorüber! Die Warmzeit bricht an. Vieles wird anders. Unsere Forscherhefte füllen sich rasch mit all den Veränderungen, die wir auf den Bildern entdecken.

Es wird wärmer und grüner. Mit dem Klimawandel verändert sich die Pflanzen- und Tierwelt. Grosse Tiere, wie das Mammut, das Wollnashorn oder die Säbelzahnkatze verschwinden. Der Riesenhirsch stirbt aus – vielleicht, weil er mit seinem riesigen Geweih in den nun dichten Wäldern nur schlecht flüchten konnte und so zu einer leichten Beute für Raubtiere und Menschen wurde. Stattdessen leben viele Tiere nun das ganze Jahr über im selben Revier. Die grossen Wanderungen zur Futtersuche sind nicht mehr nötig und so müssen auch die Menschen nicht mehr den Herden hinterherziehen. Die Nomaden werden sesshaft. Statt Zelte bauen sie sich feste Häuser. Sie beginnen, Nutztiere zu halten. Es wird möglich, Felder und Gärten anzulegen und vermehrt von Getreide, Früchten und Gemüse zu leben. Die Jäger und Sammler werden nach und nach zu Bauern und Viehzüchtern.

Auch wir reisen mit in die sogenannte „Jungsteinzeit“ und stehen ca. 7‘000 Jahren vor dem Jahr 2016. Wir bauen unsere Mammut-Zelte ab und beginnen damit, feste Häuser zu bauen. Wir suchen uns dazu einen Platz in der Nähe des Baches aus, wo wir kein Waldstück roden müssen und wo es Wasser und Lehm gibt. Ausserdem achten wir darauf, die Hauseingänge gegen Süden auszurichten. Bald schon stehen die Grundgerüste.

Interessanterweise waren die Menschen in der Jungsteinzeit offenbar häufiger krank und starben früher als in der Altsteinzeit – vielleicht, weil die Hygiene bei der sesshaften Lebensweise und im engen Kontakt mit den Tieren prekärer war. Zum Glück haben wir eine kompetente Medizinfrau dabei. Sie kennt viele Heilkräuter und macht mit uns eine Spitzwegerich-Salbe, welche hilft, Wunden zu heilen.

Weil wir nun Schafe als Nutztiere halten, können wir deren Wolle benutzen. Diese wollen wir bald einmal zu Wollgarn verspinnen und damit Stoffe weben. Dazu bauen wir einen grossen Webrahmen. Und natürlich kochen wir weiterhin auf dem Feuer. Heute gibt es eine feine Fleisch- und Gemüsebrühe. Auch das Spiegelei lässt sich heute, dank eines schlauen Tricks, auf dem heissen Stein braten und läuft nicht davon – so wie gestern.

Mit Sack und Pack kehren wir nach dem Mittagessen wieder in die Gegenwart zurück. Hier einige Bilder vom 3. Tag.

 

 

Sporttag 2016 im Kindergarten

Bei angenehmen Temperaturen fand am 31. Mai 2016 der Sporttag der drei Kindergargärten von Dintikon statt. Über das ganze Jahr hinweg befassten sich die Kindergartenkinder intensiv mit dem Thema Gewinnen und Verlieren und der daraus folgenden Wut.

Nun konnten die Kinder bei den Wettkämpfen endlich unter Beweis stellen, was sie gelernt haben. Nachdem die Kinder zur Pirolhütte gelaufen waren und Znüni gegessen hatten, wurden sie in 12 Gruppen eingeteilt. Im umliegenden Wald konnten jeweils zwei Gruppen bei sechs verschiedenen Posten gegeneinander antreten. Alle Kinder waren hochmotiviert und wollten selbstverständlich gewinnen. Beim Seilziehen, Wassertransport, Zielwerfen, Kooperativen Malen, Turmbau und bei der Schatzsuche wurde verbissen um jeden Punkt gekämpft. Trotz des riesigen Ehrgeizes blieben jedoch alle Kinder fair und hielten sich an die Regeln. Die Kinder zeigten bei jeder Gelegenheit, dass sie gelernt haben, was es bedeutet ein guter Verlierer, eine gute Verliererin bzw. ein guter Gewinner, eine gute Gewinnerin zu sein. Sie halfen und trösteten sich gegenseitig und wendeten die erlernten Strategien gegen die bedrückenden Gefühle an.

Beim Rangverlesen am Nachmittag gab es zwischen den beiden Gewinnergruppen einen Punktegleichstand. So blieb die Spannung bis zur letzten Minute erhalten. Nur eine Gruppe konnte die Goldmedaillen nach Hause nehmen. Deshalb gab es noch ein Zielwerfen als Entscheidungsspiel. Die Kinder waren noch einmal auf die Probe gestellt. Doch auch die Tatsache, dass schlussendlich nicht alle Kinder der Gruppe trafen, steckten die Kinder locker weg. Sie gönnten den glücklichen Gewinnern ihre Siegertrophäe und freuten sich gemeinsam über die vielen Erfolge und den bewegungsreichen Anlass in der Natur. Sehen Sie hier wie sich die Kinder vergnügten.

 

 

Waldschule - Steinzeit der 3. Klassen 2. Tag

Die Menschen in der Altsteinzeit lebten als Nomaden. Sie zogen den grossen Herden nach, die je nach Jahreszeit und Nahrungsangebot umherwanderten. Auch wir ziehen heute wieder mit Sack und Pack in den Wald. Es gibt einiges zu schleppen: Feuerholz, Wasser, Werkzeuge und – anstelle von Mammutstosszähnen und Fellen – Stöcke und Planen.

Heute machen wir uns auf die Spur der altsteinzeitlichen Jäger, Sammler und Nomaden. Jedes kann auswählen, bei welcher Gruppe es anpacken möchte.

Die Zeltbauer/innen machen sich mit grossem Eifer und guten Ideen ans Werk. Von der Wahl des besten Standplatzes bis zur Frage, wie denn das Dach festgemacht werden könnte, damit es nicht hineinregnet, gibt es einiges zu diskutieren. Doch die Zusammenarbeit funktioniert gut und bald stehen zwei gemütliche Zelte da.

Die Jäger und die Jägerin bauen sich einen Pfeilbogen. Sie lernen, dass sich Hasel und Esche dafür gut eignen. Auch hier ist Teamwork gefragt, der richtige Umgang mit dem Sackmesser und das Einhalten der Sicherheitsregeln wollen geübt sein und auch das Abschiessen des Pfeils ist zu Beginn gar nicht einfach. Doch obwohl wir für die echte Jagd noch nicht ganz gerüstet wären, gelingt es uns doch schon bald, eine gute Figur zu machen.

Die Sammler/innen machen sich im Wald auf die Suche nach Essbarem und müssen bald merken, dass das, was jetzt zu finden ist, zwar für einen Tee aus Brennesseln und Tannschösslingen, aber nicht für ein ganzes Mittagessen reichen würde. Wahrscheinlich lebten die Menschen in der Altsteinzeit also vor allem von Fleisch. Gekocht wurde in mit Leder ausgelegten Gruben, in denen das Wasser mit heissen Steinen erhitzt wurde. Das probieren wir aus. Aber wahrscheinlich müsste man einen ganzen Tag lang feuern, um das Wasser zum Kochen zu bringen. Immerhin können wir mit lauwarmem Wasser die Hände waschen.

Nach einer aufregenden Renntier-Treibjagd im Wald geht es wieder daran, das Getane und Gelernte im Forscherheft zu dokumentieren. Überall im Wald wird geschrieben und gezeichnet und als die Trommel zum Aufbruch ruft, tönt es von überall her: „Oh nein, nicht schon!“

Hier sehen Sie einige Impressionen von diesem spannenden Tag.

 

 

Waldschule - Steinzeit der 3. Klassen

Vier Wochen lang werden wir mit den beiden 3. Klassen von Dintikon jeweils am Montag und am Dienstagmorgen den Schulunterricht in den Wald verlegen. Weshalb? Nun, wir wollen in die Steinzeit reisen und selber entdecken und erforschen, wie das Leben damals so war. Wir erforschen und entdecken, beobachten und probieren aus, wir dokumentieren, diskutieren und studieren, wir rechnen, schreiben und zeichnen und lernen so ganz vieles, was wir im Schulzimmer so nicht könnten. Sehen Sie hier die ersten Eindrücke.

 

1. Tag

Zum Glück ist es heute kühl und regnerisch! Wir reisen nämlich in die Eiszeit, ungefähr 20‘000 Jahre zurück in die Vergangenheit. So grün wie heute unser Tal ist, war es damals natürlich nicht. Die Gletscher streckten ihre Zungen bis ins Mittelland und formten unsere Täler. Das probieren wir gleich mit der Hand im Waldboden aus und erkennen nachher beim Ausblick ins Bünztal die Seitenmoräne und die Endmoräne des Gletschers, der uns auch unseren Schulhausbrunnen vom Gotthard bis zu uns hergetragen hat.

Um was müssten wir uns kümmern, wenn wir hier draussen einige Jahre lang leben möchten? Und was könnten wir benutzen, wie könnten wir es angehen, dass wir hier draussen leben könnten?

Diese beiden Fragen versuchen wir in Gruppen zu beantworten. Wir streifen durch den Wald und überlegen uns, was wir essen und trinken, wo wir einen Unterschlupf finden und wie wir uns wärmen könnten. Ideen haben wir viele: Einen Unterschlupf könnten wir uns aus Ästen und Zweigen bauen, zum Essen würden wir jagen gehen und Feuer könnten wir mit Steinen oder einem Feuerbohrer entzünden. Das probieren wir auch gleich aus. Doch das eiszeitliche Wetter lässt alles schnell feucht werden und wir sind froh, schlägt ein „Blitz“ ein, der unser Feuer entzündet.

Nun muss aber Holz her. Zum Glück sind wir gute Sammler und haben bald schon ein grosses Feuer und schliesslich eine schöne Glut beisammen, auf der wir unsere mitgebrachten Würste aus dem Jahr 2016 braten können.

Nach dem Mittagessen gehen wir auf die Pirsch. Im Wald haben sich 13 verschiedene Tierarten versteckt. In Gruppen versuchen wir, möglichst viele davon zu finden. Bald schleppen wir alle Mammuts, Wollnashörner, Rentiere, Höhlenbären, Säbelzahnkatzen, Schneehasen, Lemminge, Wölfe und vieles anderes an. Nur die Auerochsen und die Höhlenhyänen haben sich für die meisten Gruppen zu gut versteckt.

Um uns ein Bild davon zu machen, wie gross denn diese Tiere in echt sind, messen wir ihre Höhe an Bäumen ab und ihre Länge messen wir mit Schnüren ab. Bald sind wir uns einig: So einem Höhlenbären, einem Mammut oder einem Riesenhirsch möchten wir nicht unbedingt begegnen!

Schon müssen wir unser Lager abbrechen. Im Schulzimmer werden wir unsere Beobachtungen und Entdeckungen dokumentieren und weiter bearbeiten. Und am nächsten Montag schon geht’s wieder raus. Wir freuen uns schon auf die nächste Klimaerwärmung und damit die Warmzeit!